Angepinnt Rookie-Challenge: Tamiya TT-02 erlaubt!

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    • Also ganz grundsätzlich, das diverse teile vorgegeben sind, vor allem bei den verschleissteilen, das ist in meinen augen vollkommen in ordnung. In nahezu jeder rennklasse sind die reifen vorgeschrieben. Ganz egal, ob lrp, tamiya, ets, tos oder whatever. Das gleiche gilt für motor und regler. Die einzige rennserie die mir spontan einfällt, wo man motor und reifen aus mehreren verschiedenen marken auswählen kann, wäre der NRW-Fun Cup. Es wird in diesen punkten ja auch aus einem grund einheitsmaterial gefahren, nämlich um chancengleichheit zu gewährleisten. Nun könnte man sagen, die Anfänger fahren in erster linie noch gegen sich selbst und kämpfen mehr mit ihrem eigenen auto und der strecke als mit den gegnern... aber ob man nu für 10 euro nu nen S10 motor oder ne cupmaschine kauft... wo iss der unterschied? Die anderen klamotten sind ja nicht billiger. Aus meiner sicht geht das in ordnung, das man den bürstenmotor hier vorschreibt. zumal ne bürste ja ebenfalls ein verschleissteil ist. Und der deckel... nunja, der iss ebenfalls ein verschleissteil. Glaub der billigste mögliche iss für unter 20 euro zu haben und iss damit sogar billiger wie die beinahe jeder tamiya-deckel.

      Den TT02 zuzulassen finde ich deswegen eine gute idee, weil man so noch ein neue paar leute an den tisch bekommt. Ja, wenn die ihren TT02 haben, müssen die etwa 100 euro investieren. Reifen, Motor, Akku und Deckel. Aber hey, das iss aus ihrer sicht besser als wenn sie nen komplettes auto kaufen müssten PLUS akkus.

      Zu den Tuningteilen...

      Kugellager machen sinn, sind ja schon frei. Die ebenfalls erlaubten Öldruckstoßdämpfer machen natürlich auch sinn.

      Dann muss ich dem Tobias aber noch beipflichten, vorspur an der hinterachse macht sinn. Und die kardans auch. Das mit den rausfallenden knochen hab ich auch schon öfter gehört. Und mit den spurstangen weiß ich nicht so genau, iss das wie beim TT01, wo man vorne quasi keinen federweg hat, wenn die originalen verbaut sind?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von gb-Fireball ()

    • Hallo,

      ich habe gerade mal die Übersetzungen durchgerechnet und gesehen das der TT02 eine viel schlechtere Übersetzung hat.

      S10 TC bei 2,92 - 24 auf 58 = 7,08
      Mav Evo bei 2,93 - 24 auf 58 = 7,06
      TT02 bei 2,60 - 23 auf 70 = 7,91

      War das so gewollt ?

      Ich glaube das 25er (7,28) bzw.. 26er (7.0) Ritzel wären hier besser

      Viele Grüße
      TobiasD
    • Hallo

      So wird das den TT-02 Fahrern sicher keinen Spass machen.
      Das ist ja wie mit stumpfen Waffen kämpfen.
      68 auf 25 ergibt 7,07:1, das würde genau passen.
      Speedgetriebe Tamiya:54500 ca.9.00 Euro
      YR Motorplatte 013 Bu ca.11.00 Euro
      Damit sollten dann alle glücklich sein.

      Gruß HaPe
      Tamiya FF-03
      Tamiya TT-01E
      Tamiya TT-02
      Tamiya M-02
      Tamiya M-05 R
      Tamiya M-07
      HPI-GTI

      Rennserie RC-Histo-TT-Cup
    • Alternativ gäbe es beim TT-02 mit dem Speedgetriebe auch die Möglichkeit, auf 48dp umzurüsten.

      Das habe ich gemacht - 74er 48dp Arrowmax HZ und 32er 48dp Robitronic Ritzel. Mit Montageposition "J" im Baukastenmotorhalter passt das wunderbar.


      Ergibt mit dieser Kombination dann allerdings eine 6,01 - fahre aber auch eine andere Rennserie. Soll nur zur Anregung dienen :)
      Onroad: Tamiya TT-02; Tamiya TT-02R; Xray T2'008;
      Offroad: Asso B6.1D; Asso SC5M; Asso B64D; Tamiya Avante 2011;
      Trucks: Tamiya MB SK 2638 6x6; Tamiya MB SK 3553 8x4 SLT
    • Bin damit einmal in Süd gefahren. War aber nur mittelmäßig begeistert. Die Kugel-Kardans vorne sind nicht zugelassen, so wie in TEC Stock. Das Resultat war, dass mir nach Kollisionen bei 3 von 6 Rennen ein Antriebsknochen jeweils rausgefallen ist.
      Im TEC macht das Auto richtig Spaß, auch weil man da nen vernünftigen Servo verwenden darf, was besonders bei engen Strecken enorm was ausmacht.
    • patricknelson schrieb:

      Bin damit einmal in Süd gefahren. War aber nur mittelmäßig begeistert. Die Kugel-Kardans vorne sind nicht zugelassen, so wie in TEC Stock. Das Resultat war, dass mir nach Kollisionen bei 3 von 6 Rennen ein Antriebsknochen jeweils rausgefallen ist.
      Im TEC macht das Auto richtig Spaß, auch weil man da nen vernünftigen Servo verwenden darf, was besonders bei engen Strecken enorm was ausmacht.
      Hy,
      dein Beitrag gefällt mir sehr gut.
      Du hast genau auf den Schwachpunkt des Challenge Reglements
      hingewiesen. Wenn die Challenge weiterleben möchte, soll
      das Reglement so überarbeitet werden, dass die Fahrbarkeit
      nicht darunter leidet. Die Kosten für Kardans und für ein
      anständiges Servo sollten kein Problem sein.
      Im TEC ist die Stockklasse sehr beliebt, man sieht es an den
      Teilnehmerzahlen. Die spannenden Kämpfe um den Sieg
      begeistern nicht nur die Fahrer sondern auch das Puplikum.
      manny
    • TEC ist relativ gut durchdacht. Besonders die langjährig etablierten Klassen Stock, Top Stock, Euro-TW. Eigentlich auch M-Chassis, obwohl die sich ein bisschen eigene Konkurrenz mit der M-07-Klasse gemacht haben.

      Aber ich möchte nicht polarisierend wirken. LRP-Challenge ist vom Ansatz her auch cool. Besonders die Idee einer überregional einheitlichen, günstigen und langsamen Anfängerklasse sollte man unbedingt weiter verfolgen, wenn man mehr Leute für das Hobby begeistern möchte. Das Challenge-Reglement hat nur aus meiner Sicht ein paar Schwachstellen, die sich leicht beheben ließen.
      Ich betone, das ist nur meine Sicht. Jeder darf gerne eine andere haben.

      Rookie: Grundidee super, auch dass man eine breite Palette von Marken einsetzen darf. Jedoch starkes Ungleichgewicht zwischen den Modellen (s.o.). Das mit dem Servo ist so ne Sache. Kann man aus Kostengründen vertreten, da ja auch die anderen Autos damit klar kommen müssen, Spaß macht aber gerade bei den engen Strecken definitiv ein ordentlicher Servo mehr.

      Classic: Echt coole Klasse, gibt's so nirgendwo sonst, mein ich. Würd ich selber auch gerne mal ausprobieren. Die Reifen waren/sind momentan ein Problem. Dass im Moment LRP Schwierigkeiten hat ist bekannt und auch bedauerlich. Aber in diesem Falle sollte man doch in einer Übergangsphase den Teilnehmern (oder Interessierten) die Möglichkeit geben, mit alternativen und erhältlichen Reifen anzutreten. Meiner Ansicht nach wird auf solche Situationen zu unflexibel reagiert. Und wenn jetzt dadurch einer mit Reifen fährt, die ein wenig besser oder schlechter sind... ja mei, das ist halt dann so. Hauptsache, man kann fahren.

      17.5T/Stock sind ja bis auf Einschränkungen zu Motor/Reifen/Karo eigentlich die DMC-Klassen EGTWHO / EGTWSP. Also ok. LMP ist eine sehr schöne Klasse. Eigentlich halt auch normale EGF1-Klasse mit anderer Karo, aber trotzdem cool.
    • Hallo,
      du hast die Probleme klar ausgeführt.
      Sie können leicht gelöst werden.

      Mir kommt es allgemein gesehen, darauf an,
      dass in allen Rookie und Stockklassen mit dem
      selben Material gefahren werden darf.
      Wenn mit TT 01 und TT 02er gefahren werden
      muß/ kann, dann wären das als Basistuning
      Kugellager, kurze Plastikdämpfer, Kardans vorn
      und Aluradmitnehmer.
      Man sieht derzeit, dass bei einer regionalen
      Meisterschaft nur lange Plastikdämpfer zugelassen
      sind. Dazu dürfen auch keine Kardans gefahren
      werden. Diese Liste läßt sich fast unendlich
      fortsetzen. Dies sollte auch keine Kritik sondern
      eine Anregung sein, einen allgemeingültigen
      Standart einzuführen.
      Das TEC Reglement sollte dafür die Basis sein.
      Bei regionalen Meisterschaften kann ja noch der
      Akku (Zippy z. B.) und andere Reifen dazukommen.

      Eine Nummer weiter wäre die neue GT Klasse,
      in der nur der TT 01 und TT 02 mit 17,5T
      zugelassen sind. Für Einsteiger ist das jedoch
      schon recht schnell.

      manny :rolleyes:
    • Wenn ich das mit dem NFTC aber so lese dann ist ja Tuning frei ... so richtig Low Budget Einsteiger ist das auch nicht. Klar muss man erstmal rund fahren können ... aber ich fände es schon klasse wenn man eine echte Chancengleichheit herstellen könnte.

      Das die bei der LRP Rookie Challenge alles reglementieren finde ich erstmal soweit gut! Mir würde es nur trotzdem sehr gefallen das man mit Allen Autos auch gleich gewinnen kann.

      Also Untersetzung klar vorschreiben mit Zahnradpaarung ist ok ... solange die überall gleich ist ... (7.0:1 oder so) und dann ein gewisses Tuning in Sachen Spureinstellung etc. für Alle frei stellen (Auch hier sollte man die Tuning teile Sinnvoll reglementieren (und was Sinnvoll ist kann ich leider nicht sagen da ich gerade erst wieder anfange)). Und ein Mindestgewicht fände ich auch Klasse damit Alle auf dem gleichen Gewicht umher fahren.
      Gruppe West
      LRP S10 Blast TC2, Lunch Box, Stadium Racer Danny Thompson's, Corally SP10X, Tamiya TT02
    • Ja, der NRW Fun und Touring Cup hat sicher auch an Anfänger adressierte Klassen, die sicher Spaß machen, keine Frage. Es gibt einige Vereine oder Organisatoren, die solche Klassen ausschreiben wie bspw. der MCC Crailsheim, GFC Donath oder der Löffler Cup (das sind die, die mir spontan einfallen).
      Sind halt alles lokale / regionale Rennserien. Die in D großen überregionalen Rennserien sind halt der TEC und die LRP Challenge (TOS finde ich auch gut - richtet sich aber halt schon eher an geübtere Fahrer) und ich fände es schon gut, wenn die beide eine brachbare und unter Verwendung des TT-02 auch zueinander kompatible Anfänger-Klasse hätten.
      Wie Manny schon sagte, ein Standard, an dem sich auch alle lokalen Ausrichter orientieren können und der gut funktioniert. Gerade Anfänger, die ins Hobby reinschnuppern wollen, möchten halt nicht immer ihr Auto umbauen müssen, weil sie mal hier, mal dort mitfahren.
    • Hy,
      um nochmals auf das Challenge Reglement Rookie
      einzugehen:
      ich habe mal nachgeschaut, was die erlaubten
      Servos für Daten haben und bin auf
      0,2 sec und 3 kgcm gestoßen.
      Dies ist auch für Anfänger nicht ausreichend.
      Fährt man mit 30 km/h sind das 8,333 m/sec.
      Bis da das Servo voll ausschlägt, sind das
      über 2 Meter. Dazu kommt noch das viel zu schwache
      Stellmoment des Servos.
      Für mich ist die Mindestanforderung 0,07sec/40°
      und 5 kgcm Stellkraft, besser 10 kgcm.
      Auch ein Einbremsen mit den Fahrtenreglern kann man sich
      schenken, da hiervon fast kein Einfluß auf die Geschwindigkeit
      ausgeht.
      Ich glaube nicht, dass ich mit einem höherwertigen Regler
      beim TEC Stock besser abgeschnitten hätte ( 5 x 1., 2 x 2.)
      manny :huh:
    • Ich denke was der rookie klasse wirklich gut täte wären anständige servos. Ich verstehe den sinn dahinter nicht, einem rookie vorzuschreiben, das er ein servo mit plasikgetriebe fahren muss. Ich mein, die fahren doch am meisten vor die wände, machen daher auch am ehesten was kaputt. Es ist nicht wirklich günstiger für einen rookie, wenn er jedes rennen für 20 oder 30 euro nen neues servo kaufen muss, anstatt er sich einmal für nen 50er nen anständiges holt.

      Nur als beispiel, der S10 hat ja einen servosaver integriert. Stellt man den so ein, das der servo überleben kann, hat man 10 grad spiel in der lenkung. Das ist doch nicht fahrbar. Bei uns gehen die rookies schon dazu über zusätzlich noch nen zweiten servosaver zu fahren um kosten zu sparen.

      Und wie gesagt, der TT02 braucht auch ein paar teile, die ihn zumindest fahrbahr machen. Achsschenkel mit vorspur als beispiel. Und die oftmals beschriebenen Kardans.
    • Zum Servo:
      Es ist ja nicht nur ein Typ erlaubt. Es sind eine ganze Reihe.
      Wie klingen denn z.B. 0,11s/60° (~0,07s/40°) und 6,5kgcm (bei 6V)?
      Und das für unter 20€...
      Und wasserfest...

      Richtig! Das ist das erlaubte HPI H1210018 HPI SS-20WR Servo!

      Man muss also nicht das langsamste und schwächste Servo einsetzen sondern kann/darf innerhalb der Liste gerne mal schauen, was es sonst noch gibt.

      Stefan
      LRP-HPI Challenge
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