Schumacher CAT XLS Masami der UIT

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    • Schumacher CAT XLS Masami der UIT



      Hallo Freunde des im Kreis fahrens.Die Outdoorsaison ist mit mehr oder weniger Erfolg und einer Überraschung :D beendet,
      das heisst ich habe endlich die Musse meinen Cat XLS aufzubauen.
      Der ist ja zum entstehen des Threads ja schon ein paar Monate auf dem Markt,
      deshalb nochmal links zu den Videos:Produktvorstellung XLS,Schumacher Speed Secrets Video 1989 Schumacher Cat XLS.

      Ich werde wohl etwas langsamer und detaillierter als sonst berichten.



      Cruise
      Team CS-Electronic
      Team Schumacher
    • In der Schachtel natürlich Bauanleitung mit den Decals um das Auto Originalgetreu wie Masamis Auto bekleben zu können.
      Willkommen aber nicht originalgetreu sind die Fenstermasken ,damals musste man noch selber ran!
      Dazu eine mysteriöse Pappröhre:


      Darin ein Zertifikat mit den gedruckten Unterschriften von Cecil Schumacher, Masami Hirosaka und Phil Booth,
      sowie ein Kugeschreiber mit "CAT" logo:


      Dazu wie immer Tüten ohne Ende,darunter auffallend viele Lexanteile und natürlich die grünlichen Glasfaserteile:

      Team CS-Electronic
      Team Schumacher

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    • Elektronik weiss ich noch nicht genau ob möglichst Alt oder doch Jünger und Sponsorenkonform.

      Bauabschnitt "A" und die Glasfaserteile im damaligen Grünton, heute allerdings nichtmehr von der Schlichte auf den Glasfasern sondern eingefärbt.

      Im Vergleich der neuen zum geschwungenen noch vom Cougar 2000 stammenden"fiber tool" ist der Unterschied aber kaum zu sehen.
      Zum Werkzeug mitsamt eines Bohrers gesellen sich noch diverse Flüssigkeiten:


      Begonnen wird der Bau mit dem Antennen- und den Akkuhaltern.Wer Lipos verwenden will hat entsprechende Halter im Baukasten:

      Team CS-Electronic
      Team Schumacher
    • Wohl dem der eine gute Karosserieschere hat, im Gegensatz zu den modernen Schumacherbaukästen sin die Lexanteile nicht ausgeschnitten.
      Überraschend früh wird die Bodenwanne montiert,zusammen mit dem hinteren Getriebegehäuse.
      Die Seitenplatten haben einen look ähnlich wie gebürsteter Edelstahl.Dazu gesellt sich auch schon der lange Riemen im finepitch von damals:

      In die aufgeschraubten Lagerhalter kommen die massiv wirkenden Lager.
      Die Hauptantriebswelle besteht aus 2 Riemenrädern getrennt von einem Drucklager mit Kunstoffkäfig .
      Im Hauptzahnrad befindet sich das hintere Differential, wie das Drucklager mit 3mm Kugeln.
      Die Diffscheiben müssen nach gründlichem Entfetten in die Mitnehmer eingeklebt werden.
      Wichtig: Moly Grease für das Drucklager und Silikonfett für das Diff im HZ!

      Team CS-Electronic
      Team Schumacher

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    • Okay, ich sehe schon rein optisch einige Verbesserungen gegenüber damals. Andere Lager, bessere Oberfläche am Alu, keine messerscharfen Kanten...
      Ist denn die Stabilität der Teile auch gewachsen? Stabilerer Kunststoff, härtere Diffkugeln...?
      Mit anderen Worten: ist das Auto brushlessfähig oder zerbröselt er voraussichtlich bei allem, was weniger als 17,5 Turn hat?

      Merci für den interessanten Bericht!
    • Alle Teile die angefertigt werden sind klar bessere Qualität wie sie damals waren.Die Spritzgussteile werden wohl aus den alten Formen kommen.
      Ob der Kuststoff ein Anderer ist kann ich nicht beurteilen,die Diffkugeln sind mit chrome steel bezeichnet also keine Wolframcarbidkugeln.
      Wenn du wirklich Leistung einbauen willst gibt es ein Upgrade auf eine Pro Transmission,die dem entspricht ,was in heutigen Autos verbaut wird.
      Tuningteile gibt es natürlich auch, ein Blick auf Seite 52 der Anleitung gibt einen Überblick:Anleitung XLS Masami

      Der originale Antrieb verfügt über den berüchtigten Integrator ,hier in seinen Einzelteilen:



      Auch hier müssen die Diffscheiben mit den Kunststoffteilen verklebt werden.
      Die Montage der Kreuzgelenke erfordert etwas Kraft und Geschick sowie des spezielle Tool:


      Eingebaut sieht das dann so aus:



      Die Riemenräder sind leicht ballig und verhindern so, dass die Riemen abspringen.

      Einige Teamfahrer haben bereits damals ein hinten normales Differential eingesetzt.
      Team CS-Electronic
      Team Schumacher
    • Damals hiess en noch Modellbau:Die Kugeln des Stabis wollen auf den Draht aufgelötet werden

      W


      Weiter gehts mit dem vorderen Differential,auch dieses kommt dank seiner balligen Form ohne Seitenscheiben aus.





      Die Montage der vorderen Einheit ist eine ziemliche Fummelei,Riementauschen auf die Schnelle war damals sicher eine lustige Aufgabe.

      Team CS-Electronic
      Team Schumacher
    • Der nächste Bauabschnitt widmet sich der hinteren Qoerlenkerbefestigung sowie dem restlichen Getriebegehäuse:



      das Ganze wirkt im Gegensatz zu heutigen Autos richtig filigran,für die damals gefahrenen geringeren Geschwindigkeiten ausreichend,für mehr power ist wahrscheinlich die eine oder andere Verstärkung nötig.

      Auch die hintere Querlenkerbefestigung ist für heutige Maßstäbe zierlich:



      von Hinten nach Vorne:die Dämpfer/Quelenkerhalter mit Crashbackfunktion werden montiert:

      Die montiert dann so aussehen. In meinen Bosscat-zeiten kann ich mich erinnern, dass In Leonberg der Griff so gross war dass in den Kurven sich die Crashbackachse sich bewegt hat.Wir haben dann statt den O-Ringen Kabelbinder gefahren(würde ich hier aber nicht)

      Team CS-Electronic
      Team Schumacher
    • Die letzten fehlenden Teile der Aufhängung sind die Radträger zusammen mit den oberen Querlenkern die doch auffällig kurz sind.
      Typisch für die frühen Schumacher sind die Scheibenform der Radträger,erst drei Generationen Später gab es "normale" Radträger vorne und hinten.



      Am Auto montiert sieht das dann so aus:

      Team CS-Electronic
      Team Schumacher
    • Wie man sieht fehlen noch die Dämpfer.Wie schon zuvor erwähnt sind die "make" Teile wie die Dämpfergehäuse und die Kolbenstangen in der von den aktuellen Schumachermodellen sehr hohen Qualität.
      Die dämpfergehäuse sehen aus wie verchromt.Als besonderheit ist sicher hier die Bronzebuchse der Dichtpackung zu sehen.
      Empfehlenswert ist die abgebildete Zange von Knipex.Nicht nur für die Dämpfer der XLS sondern auch für die Aktuellen kugeldiffs und ganz besoders für die,die Kolbenplatten ohne Dämpferdemontage wechseln wollen.



      Die Montage muss Oben aber auch Unten ohne Kugeln auskommen.Vorne wie Hinten gibt es nur einen Montagepunkt:

      Team CS-Electronic
      Team Schumacher

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    • Als nächstes wird die "Steering Rack" Lenkung montiert. Waren bislang die Teile zierlich im Vergleich zu heutigen Modellen ist die Lenkung geradezu filigran.
      Es finden sich tatsächlich M2 Schrauben. Ich habe bisher auf eventuell nötige Nacharbeiten zur Freigängigkeit bei der Aufhägung verzichtet, bei der Lenkung ist das aber doch nötig gewesen.




      Das kurveninnere Rad erreicht übrigens einen Lenkwinkel der jedes Driftcar vor Neid erblassen Lässt:


      Auch Hinten gibt es Vorspurstangen:

      Team CS-Electronic
      Team Schumacher
    • Es fehlt nicht mehr viel,nach Montage der vorderen Stabilinks und der Servohalter folgt das draufwürgen der Reifen.
      Glücklicherweise liegen gelbe Reifen der Typen Fullspike (hinten) und Stud (vorne) bei azu schwarze Felgen in 2".
      Ich habe noch heute am rechten Zeigefinger Hornhaut vom Aufziehen der blauen 2" Reifen auf die 2.2" Felgen.
      Die korrekte Reifenmischung für das Auto müsste übrigens Rot sein.
      Wieviel Motor die Mitnehmer vertragen wird sich zeigen, Ich bin damals auf Teppich maximal 12x2 gefahren.



      Damit ist der reine Autaufbau fertig, ich gehe mal in den Keller und suche etwas elektonik und entscheide ob ich mein übliche design verwende oder doch mal was anderes.



      Damit bleiben der Flügel ,Die Karosse und die nicht originale und auch optionale Zahnradabdeckung erstmal unbearbeitet.



      Dann viel spass erstmal und immer Gummi unten.

      MfG Cruise
      Team CS-Electronic
      Team Schumacher