Tamiya F101 und Kyosho Ultima 2

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    • Tamiya F101 und Kyosho Ultima 2

      Moin zusammen,
      letzte Woche habe ich meine Tante besucht und bei ihr auf dem Dachboden 2 RC Autos gefunden von meinem Cousin.
      Habe sie ihm dann mal abgeschwatzt und zu Hause begutachtet.

      Es ist ein Tamiya F101 mit 3 Karos und ein Kyosho Ultima 2 mit 2 Karos. Laut meinem Cousin hat er die Autos von unserem verstorbenen Cousin der damit im Verein Rennen gefahren ist.
      Nunja, was soll ich sagen, nach all den Jahrzehnten sehen die Autos auch dementsprechend aus. Dreck ohne Ende und Gebrauchsspuren.


      Das Chassis vom Kyosho war unten so abgefahren, dass es an einigen Stellen schon fasrig war. Kommt nicht gut wenn man Carbonsplitter und Fasern an der Hand hat. Also zart beigeschliffen und alles versiegelt. Jetzt ist es wieder glatt.

      Das Diff komplett neu gemacht. Das Restfett im Diff war schon bröcklig nach den Jahren.
      Alle Metallteile mit Isopropanol gereinigt und entfettet. Kuggellager neu gemacht. Der Flugrost auf den Antriebsknochen und Gewindestangen lässt sich leider nicht mehr so einfach entfernen. Hat aber doch was nostalgisches :)





      Das F101 Chassis sah nicht besser aus. Die Reifen die montiert sind kann man getrost in die Tonne kloppen. Zum testen und Probefahren reicht es aber noch. An beiden Fahrzeugen habe ich die Elektronik beibehalten jedoch andere Akkustecker angelötet. Gefahren wird mit einem Futaba Sender und 27 bzw. 40 MHz. Coooool....
      Hatte total vergessen wie lang so eine Senderantenne doch ist! :D

      Der F1 hat soviel Power, den kann ich auf glatten Untergrund nicht fahren weil er sich ständig dreht.

      Ich bin jedenfalls begeistert von der alten Technik und dem Flair und werde beide Autos mal draußen testen wenn das Wetter mitspielt.
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      Tamiya F101
    • ah interessant! Danke.
      Passt das denn auch auf das F101 Chassis?

      Bin heute mal auf dem Asphalt gewesen. Also die Reifen vom F101 sind um, müssen neue drauf. Das Ding hatte keinen Grip. Donuts machen war kein Problem, vor allem war der Asphalt schön schwarz danach.
      Auch mit dem Diff muss ich mich mehr beschäftigen. So einen Formelwagen vernünftig zu fahren ist schon echt mühselig. Naja vlt lag es wirklich an den 30 Jahre alten Reifen. Das war kein Moosgummi mehr, das war Kunststoff :D
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    • Grüzi,
      Ja gp speedtire funktionieren, findest auch im T2shop, aber auch die Tamiya Typ b vorne und typ a hinten haben bei meinem F103 gut funktioniert. Gibt's u. A. Beim Seidel.
      Die Chassis F101 und F102 sind fast identisch, da ist glaub nur das Chassis anders ?( . Die HA passt auch noch in den F103. Da kannst dich quasi an den Optionparts austoben ;) .
      Die Diffschmierung ist beim F1 auch ganz entscheidend.
      Grüße
    • Bezüglich Kyosho Ultima II...
      an den Radnaben waren keine Radmitnehmer montiert. Laut Anleitung kommen da wohl Kunststoffmitnehmer drauf. Die werden gepresst!?

      Naja jedenfalls habe ich Felgen von dem Buggy in denen keine Sechskantaufnahme ist sondern so eine Art verschraubbares Presslager. Setze ich die Felgen auf die Bolzen auf und drehe sie fest dann werden sie ganz normal angetrieben.
      Kann mir aber nicht vorstellen, dass das so gewollt ist.

      Kann mir jemand sagen welche Art Felgen das sind bzw. welche Technik das ist ohne Radmitnehmer? Ich kann später mal ein Foto machen.
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    • sonnenblumenfuzzy wrote:

      Also bei dem Kyosho kann ich nicht mitreden, aber im Netz findest doch sicher ne Anleitung aus der hervorgeht wie das gehört bzw original war ?(
      Leider nicht.
      Laut Anleitung kommen da nur Sechskant-Radmitnehmer drauf ohne irgendeinen Splint oder so. Also müssen die ja quasi aufgepresst werden.
      Naja diese Mitnehmer fehlen mir. Stattdessen hatte ich aber diese besagten Felgen mit Schraublager
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    • So, heute habe ich meine Futaba Megatech Junior mal etwas modifziert.
      Die Megatech Junior besitzt neben einem Dual rate Poti für die Lenkung nur 2 Potis für die Trimmung.
      Der große Bruder Magnum Junior besitzt außerdem noch 2 Potis für die Wegbrenzung des Gas-/Bremskanal.

      Lustigerweise ist auf der Platine der Megatech Jr. alles vorbereitet für diesen Ausbau. Außerdem sind schon die fertigen Löcher im Gehäuse.
      Also habe ich mich mal rangesetzt und 2 Potis die ich von einer 2. megatech Jr. hatte auf die Platine der aktuellen Futaba gesetzt.
      Das Frontblech gekürzt und das Stück Blech von der 2. Fernsteuerung darunter gesetzt


      Und jetzt wird es spannend.
      Wie funktioniert das eigentlich mit den "Travel Adjust"?
      Nun, unser Potentiometer für den Gasweg ist nichts anderes als ein Spannungsteiler. Auf der einen Seite liegen 5 Volt an, auf der anderen Seite liegt Masse an und in der Mitte vom Poti kommt dann die Spannung zwischen 0 und 5 Volt raus die wir einstellen.

      Wenn ich jetzt ein weiteres Poti zwischen 5 Volt und dem einen Eingang des Gaspotis klemme, dann kann ich einstellen, wieviel Volt ich dem Gaspoti zur Verfügung stelle.
      Für min. und max. würde das so aussehen:


      Damit könnte man jetzt den minimalen und maximalen Ausschlag des Servos/ESC einstellen.
      Einzige Problem bei der Sache ist: Beide Potis behindern sich gegenseitig. Das heißt, drehe ich an dem einen, dann ändert sich auch der Wert des anderen. Damit hätten wir beim einstellen der Endanschläge ziemliche Probleme den richtigen Punkt zu treffen. Beide Spannungsteiler müssen also unbelastet sein.
      Das wiederum bekommen wir mit einem Operationsverstärker hin.
      Ich nehme hierfür den TLC272. Dieser besitzt 2 Operationsverstärker in einem IC.



      Diese Idee ist nicht neu, denn die hatte Futaba auch schon. Denn auf der Platine der Megatech Jr. befindet sich eine Aufnahme für exakt diesen Operationsverstärker. Selbst die Leitungen liegen bereits fertig.
      Ich habe also einen IC Sockel an die entsprechende Stelle gelötet:


      Dort kommt jetzt der Operationsverstärker rein. Dieser bekommt dann im eingebauten Zustand automatisch seine Spannung von der Platine. 0 und 12 Volt.
      Die anderen Beinchen des IC müssen nun nur noch entsprechend mit dem Gaspoti und den Trimmpotis verkabelt werden. Fertig! :thumbsup:
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    • Die alten Kyosho (1:10) hatten auch Sechskantmitnehmer , aber wurden nicht über den üblichen 2mm Querstift in der Radachse "angetrieben" ; da wurde der Kraftschluß vergleichbar wie mit Werkzeugmaschinen mit Morsekegel /Morsekonus erzeugt.
      Die dazugehörigen Sechskantmitnehmer besitzen deshalb zwingend eine kegelförmige Bohrung-durch das Anziehen der Radmuttern wird diese auf den Konus der Radachse gepresst und dadurch der Kraftschluß erzeugt.
      Durch dieses System lassen sich fertigungstechnisch sehr hohe Rundlaufgenauigkeiten erzielen.
      Nachteil war , das die Sechskantmitnehmer sich meist nur schwer wieder entfernen liessen , wenn man z.B. mal die Kugellager wechseln/reinigen wollte.
      Da musste man meist schon mit ziemlicher "Hammergewalt" auf das Ende der Radachse schlagen...besonders wenn man sein Radmuttern gerne immer ziemlich stark angezogen hatte.