[15.10.-16.10.2022] Oktoberfestpokal 2022 beim M.A.C. Brombachsee e.V.

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    • [15.10.-16.10.2022] Oktoberfestpokal 2022 beim M.A.C. Brombachsee e.V.

      Last race at Pleinfeld



      Zwei Buggys fahren mit kreischenden Nitrotriebwerken auf der Innengraden. Der führende schafft die 180° Kurve vor der großen Sprungkombination perfekt, sein Verfolger wird etwas „heraus“ getragen. Wieder heulen die Motoren auf und beide Buggys arbeiten sich durch die Sprungkombination. Der führende Buggy kommt gut über den großen Sprung, beim Landen wird sein Heck instabil. Sein Verfolger schafft den Sprung, landet sauber und zieht sich mit einem kräftigen Gas Stoß nach vorn.

      Während sich beim führenden Buggy das Heck aufschaukelt, zieht sein Verfolger mit Schwung in die Steilkehre. Der führende Buggy kippt am Scheitelpunkt seitlich ab und überschlägt sich, während der Verfolger eine saubere Schleife in der Steilkehre fährt und den Positionskampf für sich entscheidet.
      Es ist, wie alles an diesem Wochenende, einer der letzten Positionskämpfe die durch diese Steilkehre entschieden wurden.


      ⚠ ❗❓⁉ Achtung⁉❓❗⚠
      Dieses hier ist eine grob und sehr stark zusammen gefasster Rennbericht.
      Der volle Rennbericht - mehr Bericht, Links, keine Werbung und Bilder - ist hier zu sehen:
      ▬▬▬ besidetherace.de/15-10-16-10-2…im-m-a-c-brombachsee-e-v/ ▬▬▬
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      Nicht in Bayern erwartet
      Ich schlendere durch das Fahrerlager und mehr laufen auf Anhieb drei Fahrer des Hessencups über den Weg.
      ”Oh, Dich hätte ich hier gar nicht erwartet!”
      Etwas amüsiert stelle ich fest, dass man mich hier wirklich nicht erwartet hätte, da die Strecke relativ weit im Süden, „in Bayern“ liegt. Es zeigt auch, dass wenn man an einem Cup bzw. einer Rennveranstaltung regelmäßig teilnimmt, man immer und auf jedem Rennen mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Bekannten wiedertrifft.

      Vom Regen in den Regen
      Ich fahre den Kreisel ein und Erkenne die Einfahrt zum Fahrerlager. Erschrocken stellte ich fest, dass man Scheibenwischer immer noch zu tun hat. Somit wiederholt sich das Feeling vom letzten Rennen, wo ich mein Material im Regen abgebaut hatte. Hier, beim neuen Rennevent, werde ich im Regen erneut aufbauen.

      Die Pneus machen es aus
      Dieses Event ist ein Freundschaftsrennen, was gleichzeitig bedeutet, dass es keine Reifen Regeln – Einschränkungen – gibt.
      Das hat Vor-, aber auch Nachteile. Man sollte den für die Strecke geeignetsten Reifen verwenden, da man sonst hat fast keine Chance.
      Ich hatte an dem Rennen das Glück, denn alten Hessencup Standardreifen 6Mik- Rapid 018, den ProCircuit Claymore V2 Buggy C1 Reifen und den Star P.I.N vergleichen zu können.
      Unterschiedliches Fahrverhalten war erkennbar!

      Warum
      “MAC Brombachsee, da war ich auch mal, das liegt aber nicht gerade in deinem Bereich!”
      Es mustert mich ein schwer beschreibbarer Blick meines Schatzmeisters im Verein. Er hat die gleiche Frage gestellt, die ich mir auch einige Tage bzw. Wochen lang gestellt hatte, warum sollte ich auf dieses Rennen fahren?
      Tragisch aber simple Tatsache ist, es wird das letzte Rennen auf dieser Rennstrecke sein, da diese danach nicht mehr betrieben wird.


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      Verschwinden klassische Hobbys
      Die Schließung einer outdoor Offroad Strecke und der Verlust eines Vereinsheimes, eines Anlaufpunktes für Hobby Interessierte, zeigt eine entscheidende und erschreckende Entwicklung in unserer Gesellschaft auf.
      Freizeit ist für jeden individuell „wertvoll“ geworden. Kostenfreier Zeiteinsatz für eine Gesellschaft, einen Verein, eine Interessensgruppe und einem Spartensport ist selten geworden.
      Ist das „klassische Hobby“ des RC-Modellbaus und der besonderen Nische des RC Rennsport dem Untergang geweiht?
      Ich persönlich würde es als Verlust ansehen, wenn klassische Hobbys das Fairness, Gemeinschaft, positiven Sportsgeist, technisches Verständnis, Hilfsbereitschaft, Emphatik, positive Gruppendynamik und den gegenseitigen Umgang im sozialen Umfeld vermittelt, verschwinden würde.


      Eigener Verlauf

      Es startet mitten in der Nacht, um 02:30 Uhr ist die Nacht vorbei. Mein Körper sieht es anders und lässt die Anreise von 4:40 Stunden / 417 km – ohne Stau und Verkehr – um einige Minuten und Stunden ansteigen.
      Meine Ankunft verzögert sich und als ich vor Ort bin, muss ich im Regen aufbauen.

      Training
      Da es ein freies Training ist – also ohne geordnete Gruppeneinteilung – und es weiterhin leicht und in kurzen Abständen regnet, entscheide ich mich gegen einen Trainingslauf.

      Erster Qualifikationslauf
      Ich muss mich erst einmal grob an die Streckenführung gewöhnen und, na ja, es ist immer noch ein definitives „Regenrennen“. Leider spinnt mein Motor rum und irgendwie schaffe ich es nur, drei Runden in die nasse Strecke „zu brennen“.

      Zweiter Qualifikationslauf
      Durch den stetig ab und an aufkommenden Nieselregen bleibt die Strecke relativ feucht, aber hier hat sich nun durch das Fahrerfeld eine recht deutliche Ideallinie abgezeichnet. Kommt man von dieser ab, steckt man im losen und nassen „Dreck“ fest.
      Ich arbeite mich von Streckenabschnitt zu Streckenabschnitt vor, grade die richtig gesetzten Bremspunkte sind hier wichtig. Ich schwimme mit im Fahrerfeld und schaffe es letztendlich 6 Runden ab zu spulen, habe aber noch relativ viele Helfereinsätze.

      Dritter Qualifikationslauf
      Es ist etwas weniger Nieselregen und es kommt sogar die Sonne durch. Die Strecke trocknet spürbar ab und die Ideallinie ist nun trocken gefahren.
      Ich komme gut rein, ab und an schaffe ich es, mich an das Heck an einen gleichstark fahrenden Buggy zu setzen.
      Auch bei diesem Lauf schaffe ich es, 6 Runden zu fahren und habe dieses Mal keinen einzigen Helfer Einsatz.

      Vierte Qualifikationslauf
      Der Lauf ist für Sonntagmorgen angesetzt und ich „chancel“ diesen.

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      MfG
      Elektroman
    • Finallauf
      Zum Finallauf, der aufgrund einer Verzögerung wegen Stromausfalls verschoben wird, überlässt mir Zan Buljan einen Satz „Star P.I.N.“ Reifen.
      Ich schaffe es in der Einlaufphase 2 Runden zu fahren und ja, die „Star P.I.N.“ Reifen sind besser. Dann komme ich beim großen Sprung vor der Steilkehre seitlich ab und schlage seitlich auf. Ich liege auf dem Dach, als der Helfer bei mir ist, stirbt der Motor ab.
      OK, Helfer holt Buggy in die Box, Standgas hoch und ab in die Startaufstellung. Ich komme beim Start gut weg, aber nach einer knappen Runde stirbt der Motor erneut ab. Ich habe ein kleines Déjà-vu, denn der Motor zickt genauso rum wie in Bischhofsheim.
      Erneut starte ich aus der Box und erneut stirbt der Motor ab, nach 5 versuchen entscheide ich mich zum „Abbruch“.
      Da kommt Bernd auf mich zu und sagt „Na los, Reparieren, kommt doch ein 2ter Finallauf!“ Ich glaube Ihm nicht, und verpacke mein Material und Helfe noch in der Box bei einem anderen Fahrer. Letztlich hat Bernd aber Recht, da hier das System wie bei den Elo-Rennen gefahren wurde.
      Fazit
      Ja das Fazit bei einem solchen RC Rennen ist schwer. Ich wollte unbedingt auf dieser Strecke vor Ihrer Stilllegung einmal „gefahren“ sein, das hatte ich ohne Zweifel erreicht.
      Leider hatte ich wirklich zu viel Müdigkeit aus den vorhergehenden Tagen mitgenommen, so dass wir etwas „gebremst“ den OR8 Saison Abschluss gefeiert hatten.


      Ende einer Ära
      Ich hole mir an der Bar im Vereinsheim einen Kaffee. Rechts und links der Bar im Vereinsraum gibt es Bilder zu den jeweiligen Jubiläen des Vereins aus der Vergangenheit. Damit wurde mir schlagartig klar, dass mit diesem letzten Rennen auf der Offroad outdoor Strecke des Vereins eine Ära endet.
      Der Verein plant auf jeden Fall, nun ORE – also Offroad indoor mit 1:10 Buggys – mehr zu betreiben und bestimmt kann man über die Facebook Gruppe und / oder die Internetseite mehr erfahren.

      Onroadfahrer auf Abwegen
      Bernd Spielberger hat noch einen Kumpel, der an diesem WoE wohl mal „sich die Jungs mit den fliegenden Kisten“ antun will. Also ein „Onroad“ bzw. „Glattbahn“ Fahrer. Sein Name ist Jan Gehrig und als er mit seinem Verbrenner-Buggy langsam seinen ersten Vorlauf entgegenfiebert. Jan fährt einen richtig heißen Reifen, er lässt sich von den Offroadbesonderheiten nicht aus der Ruhe bringen. Also Jan, das war eine richtig gute Leistung, hoffe ich sehe dich mal wieder, Chapo!

      Der Verein
      Der M.A.C. Brombachsee e.V. liegt in Bayern, also eine Region, in der ich selten an OR8 RC Veranstaltungen teilnehme. 2004 entdeckten Jürgen Werner und Claus Lindner aus dem „Hobbyfahren“ heraus die Idee, einen Verein für RC gesteuerte Off-Road-Modellautos zu gründen. Der M.A.C. Brombachsee e.V. wurde geboren.
      Nun 2022 war dann plötzlich das „letzte Rennen“ auf der „Offroad Outdoor“ Strecke des M.A.C. Brombachsee e.V. ausgeschrieben worden. Leider nicht nur das letzte Rennen der Saison, sondern auch das letzte RC Rennen in der Örtlichkeit.
      Laut den Vereinsmitgliedern wird der Fokus in der nächsten Zeit auf ORE (Offroad 1:10 Elo) gelegt.

      Danke
      Grade, wenn ein Verein sein letztes Rennen in einer Lokation durchführt, muss man Danke sagen. Danke, dass sich die Mitglieder diese emotionale Bürde noch einmal aufgebunden haben. Oft ist es ja eher das Motto „der letzte macht das Licht aus und schließt leise die Tür“. Aber es ist falsch, wenn man eine solche Entwicklung „leise“ und „still“ abarbeitet.
      Somit vielen Dank an die Mitglieder, den Zeitnehmer und die Rennleiter, an die große Zahl der Starter und Mitfahrer aus dem Fahrerlager. An die Vor- und Nachbereiter des Rennwochenendes und die Helfer in der 2ten und 3ten Reihe die niemand auf den Fotos sieht.

      Links:
      Hier noch einmal die Homepage des Vereins:
      M.A.C. Brombachsee e.V.





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      ▬▬ Das kannst Du auch... ▬▬
      8)

      Die Leser die ein wenig mit gelesen haben und Interesse nach mehr verspürt haben und sich fragen: „Könnte ich da nicht auch teilnehmen?“

      Ja DU kannst!


      Eine Rennteilnahme ist so einfach, alles was Dich ggf. an der Teilnahme hindert sind Vorurteile, falsche Ängste und das bisschen fehlender Mut einmal etwas Neues zu probieren! Es ist viel leichter als man selber denkt, einmal Blut geleckt und man ist dem Rennzirkus verfallen. Wer auch nur den Hauch eines Interesses verspürt, sollte einmal diesen Forenthread lesen, denn die eigene Teilnahme ist viel leichter als gedacht – wirklich - : besidetherace.de/an-rc-rennen-…en-einfacher-als-gedacht/

      „Beside the Race“ -> Erste Schritte im RC Rennsport bit.ly/2w3XAab

      Beside the Race Blog -> besidetherace.de
      MfG
      Elektroman