Akkus in der Challenge / Boomerang

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    • Alle Fahrer und alle Zuschauer sind von LRP Haftpflichtversichert. Wenn es also zu Unfällen rund um die Veranstaltung kommt greift diese Haftpflicht, z.B. Auto fliegt ab in die Zuschauer.

      Die Laderei der Akkus ist was anderes, dafür braucht es eine Produkthaftpflicht. Die hat LRP für alle LRP Akkus und LRP Lader, die gilt natürlich auch für den Betrieb bei Rennen.

      Aber, wenn ein Fahrer mit irgendeinem Lader?, mit irgendwelchen Einstellungen?, irgendeinen Akku? lädt dann haftet die LRP Haftpflicht nicht. Wenn ein Fahrer einen Schaden versursacht muß er sich an den Hersteller des Laders oder den Hersteller des Akkus wenden. Beides war im damaligen Fall nicht LRP.
      Mit freundlichen Grüßen

      Stefan Köhler ppa
      Mitglied der Geschäftsleitung
      Marketing, Vertrieb, Import

      LRP electronic GmbH

      LRP.cc
      LRP-HPI-Challenge.com
    • Ribero wrote:

      Wir leider eh keine Neuen mehr geben. Die 6000ér sowie die 7600ér Aufkleber sind genau deshalb daruntergeblieben.

      Hier den Link zur Liste klick
      ich fahre LRP Akkus und habe vom 7200 über 7000, 6000 und 5600 alles genutzt. Und NIE ist einer dick geworden. Ich weiss nicht was ihr alle mit den dingern treibt um ehrlich zu sein. Und es geht ja um die EFRA Liste und nicht um eine LRP Liste. Also mal lieber nicht so auf LRP draufhauen. lieber froh sein das es die challenge Läufe als eintages Rennen gibt für alle Hobbyfahrer. Ich selbst fahre sie derzeit auch nicht aber nur weil ich aktuell nur Modified fahre.
    • Ich bin nach einer Weile mal wieder hier im Forum unterwegs und bin von dem Thread etwas irritiert. Nicht wegen der Aufklebergeschichte, aber wegen der Versicherungs und Produkthaftungsgeschichte.
      Ich trete hier nach, weil das Problem wohl immer noch aktuell ist.

      Gut, die Versicherung, die LRP für die Veranstaltung hat deckt Schäden bei der Verwendung von Teilen anderer Hersteller nicht ab. Ist zwar komisch, wenn man aber vorher davon in Kenntnis gesetzt wird ist das halt so.

      Der große "Skandal" ist die Sache, dass der Hersteller dessen Akku den Schaden verursacht hat die Haftung ablehnt, weil der Akku auf einem Rennen eingesetzt wurde.
      Das kann doch nicht sein, dass ein "Hersteller" einen Akku homologieren lässt, dann aber nicht haftet, wenn bei einem Rennen einen Schaden verursacht wird.
      In so einem Fall muss doch der Hersteller sofort von allen Homologationslisten gestrichen werden, denn offensichtlich ist der Akku für Rennen nicht sicher.

      Was die Homologationsbedingungen von ROAR und EFRA angeht, die sind doch schon identisch, beide beziehen sich auf das Zertifikat der gleichen Norm. Die zulässigen Abmessungen sind auch gleich.
    • Hallo G-Shocker,
      du solltest bei deiner Meinungsbildung bedenken,
      dass es viele Möglichkeiten gibt, einen Lipo zu
      himmeln. Ich denke hierbei an falsch eingestellte
      Ladegeräte, in den Unterspannungsbereich
      gefahren oder zu hohe Ladespannung.
      Warum sollte die LRP Versicherung für die
      Qualität anderer Fabrikate haften und kann man es
      einem Akkuimporteurs anlasten, wenn seine Kunden
      "Scheiss" bauen?
      Bei Offroadfahrzeugen mit Mittelkardan hat dieser
      auch schon einen Lipo durchgescheuert und einen
      Brand ausgelöst.
      Für solche Schäden haftet halt der Verursacher.
      Kann sein, dass du nicht meiner Meinung bist,
      unterm Strich ists halt so, dass der Verursacher,
      Fahrer, für seinen Murks haftet,
      schönen Sonntag
      manny

    • Hallo zusammen,
      das ganze ist ein ganz klarer Fall für eine normale Haftplichtversicherung.
      Den Schaden gegenüber einem Dritten (Teppich Hallenboden....) den der Akku machte muss die Versicherung des Akku Benutzers zahlen.
      Den Schaden den der Akku Benutzer selber hat, zahlt gar niemand, ausser der Akku Benutzer hat eine Akku Vollkasko (kenne ich so nicht).

      ich finde es aber immer wieder witzig auf was für Ideen manche Leute kommen :)
      Wer mit seinem BMW einem Anderen hinten rein fährt, soll da BMW zahlen ?




      Ich finde allerdings die von Stefan Köhler beschriebene LRP Versicherung für LRP Produkte an LRP Events ist eine super Sache von LRP.....weit über das Normale hinaus. Tolle Sache

      LG
      Joe
    • @manny, du hast offensichtlich nur die Hälfte gelesen und das nicht richtig.

      @ JohannesM, auch falsch.

      Es geht um drei Paar Schuhe.

      1. Haftpflichtversicherung von LRP als Veranstalter.
      Diese deckt, wie Stefan Köhler schon schrieb, Schäden wie Personenschäden durch abfliegende Autos, oder wenn jemand auf der Treppe des Fahrerstandes ausrutscht und sich ein Bein bricht.
      Diese Haftet aber anscheinend nicht für Schäden durch die Ausrüstung der Teilnehmer (egal welchen Herstellers). Das ist halt so, man muss es halt wissen und entsprechende Vorkehrungen treffen.

      2. LRP Produkthaftung
      Diese tritt in Kraft wenn trotz bestimmungsgemäßer Verwendung durch ein fehlerhaftes Produkt ein Schaden entsteht. Das ist auch nicht einfach aus freien Stücken so, das ist geltendes Recht.
      Ja JohannesM, wenn du mit deinem BMW einem hinten drauf fährst, weil die Bremsen versagen, dann haftet BMW.
      Der Haken an der Sache: Die Beweispflicht liegt beim Kunden und es gibt 500€ Selbstbeteiligung. Kommt auf die Höhe des Schadens an, ob man den Kampf mit den Windmühlen aufnimmt.

      3. Die Sauerei mit Produkthaftung des abgebrannten Akkus.
      Ein Akku brennt bei einem Rennen ab, obwohl korrekt behandelt und der Hersteller lehnt die Haftung ab mit der Begründung dass er bei einem Rennen eingesetzt wurde. Wenn der Akku nicht für Rennen verwendet werden darf, warum lässt der Hersteller den Akku dann bei der EFRA für Rennen homologieren?
      Die Akkus des Herstellers müssten also sofort runter von den EFRA Listen.
      Das ist meine Meinung, denn man kann nicht Akkus als "Renntauglich" homologieren lassen und sich wenn etwas passiert aus der Verantwortung stehlen.

      Dass man als RC Modellbauer eine Haftpflicht hat, die auch die Modelle abdeckt ist trotzdem selbstverständlich. Man muss aber nicht die Veranwortung für andere übernehmen.
    • compuchaos wrote:

      Der Akkuhersteller ebenfalls, weil der Akku bei einer Rennveranstaltung benutzt wurde.

      G-Shocker wrote:

      Der große "Skandal" ist die Sache, dass der Hersteller dessen Akku den Schaden verursacht hat die Haftung ablehnt, weil der Akku auf einem Rennen eingesetzt wurde.
      Das kann doch nicht sein, dass ein "Hersteller" einen Akku homologieren lässt, dann aber nicht haftet, wenn bei einem Rennen einen Schaden verursacht wird.
      In so einem Fall muss doch der Hersteller sofort von allen Homologationslisten gestrichen werden, denn offensichtlich ist der Akku für Rennen nicht sicher.

      G-Shocker wrote:

      3. Die Sauerei mit Produkthaftung des abgebrannten Akkus.
      Ein Akku brennt bei einem Rennen ab, obwohl korrekt behandelt und der Hersteller lehnt die Haftung ab mit der Begründung dass er bei einem Rennen eingesetzt wurde. Wenn der Akku nicht für Rennen verwendet werden darf, warum lässt der Hersteller den Akku dann bei der EFRA für Rennen homologieren?
      Die Akkus des Herstellers müssten also sofort runter von den EFRA Listen.
      Ich mach mir da keine großen Hoffnungen, aber so eine Information (Name des Herstellers) wäre unabhängig vom Thema dieses Thread schon äußerst interessant.
      Denn warum kaufe ich mir Akkus nach ROAR- oder sogar nach EFRA-Homologation? Genau, um die auf Rennen einzusetzen.
    • Leute, ihr könnt die Sache noch jahrelang weiter tot diskutieren. Wenn ich bei einer Versicherung arbeiten würde und entscheiden müsste, ob in solch einem Fall gezahlt wird, dann würde ich das auch ablehnen. Wer sagt mir denn, ob der Benutzer zwar schreibt, er habe den Akku richtig geladen, in Wirklichkeit stand aber das Ladegerät zufällig auf Bleiakku Lademodus (ich unterstelle hier niemandem etwas!)? Im Klartext: Da ist einfach zuviel Ungewissheit drin und jeder RC-Car-Fahrer sollte sich nur auf sich selbst verlassen. Er hat 2 Möglichkeiten:
      - Eine Haftpflichtversicherung abschließen und das Kleingedruckte vorher genau lesen. Viele Versicherungen lassen mit sich über Details reden und stricken dann ganz persönlich zugeschnittene Bedingungen.
      - In einen Verein eintreten, der eine entsprechende Versicherung für seine Mitglieder abgeschlossen hat. Wir beim MBCGoldstein haben das so gemacht.
      Ich suche Rechtschreibfehler! Berufskrankheit. http://www.jprs.de
    • Hallo G-Shocker,

      ich habe selbstverständlich deinen Beitrag richtig gelesen.

      Mir ist auch klar, dass wir hier nicht einer Meinung sind.

      Du kannst gerne versuchen, eine Produkthaftung für Akkus
      zu fordern, nur wirste dies nicht bekommen.
      Zu groß sind die Möglichkeiten, einen Lipo dazu zu bringen,
      dass er hoch geht.

      Trotzalledem wünsche ich dir bei deinem Bestreben viel Glück,

      manny
    • G-Shocker wrote:


      Ja JohannesM, wenn du mit deinem BMW einem hinten drauf fährst, weil die Bremsen versagen, dann haftet BMW.
      Der Haken an der Sache: Die Beweispflicht liegt beim Kunden und es gibt 500€ Selbstbeteiligung. Kommt auf die Höhe des Schadens an, ob man den Kampf mit den Windmühlen aufnimmt."








      Nicht nur das, auf einem Rennen haftet da BMW eben nicht (Ursache könnte ja ein auf einem Rennen "normaler" vorausgegangener Rempler oder ein sonstiges "Renngeschehen", welches dem Fahrzeug nicht zuträglich war, sein), da haftet meistens keiner oder in gaaanz seltenen Fällen eine Versicherung die so teuer ist, dass Du dir alle 3 Rennen ein neues Auto kaufen könntest.


      Und Desshalb wird ja auch auf das Rennen von Seiten der Versicherung verwiesen (kein normaler Gebrauch, sondern eben ein Rennen) und die Schadensregulierung des Akku Schadens abgelehnt. Da kann es eben einen Sachverhalt gegeben haben, der dem Zustand des Akkus nicht eben zuträglich war :)


      Ein BMW kann auch für die Rennstrecke homologiert sein und keiner haftet beim Crash.
      Es ist also Unsinn zu denken nur weil Akkus homologiert sind müsse die Produkthaftung auch auf einem Rennen gelten.


      Aber man sieht hier wieder die eigentümliche Vollkaskomentalität einiger Mitbürger.
      Wenn was passiert, von irgendwem muss ich was kriegen..........


      Ich empfehle zuhause bei Mutti bleiben, oder Chips und Cola und Fussball gucken, da passiert am wenigsten :-))


      LG
      Joe

      G-Shocker wrote:

      Ja JohannesM, wenn du mit deinem BMW einem hinten drauf fährst, weil die Bremsen versagen, dann haftet BMW.
      Der Haken an der Sache: Die Beweispflicht liegt beim Kunden und es gibt 500€ Selbstbeteiligung. Kommt auf die Höhe des Schadens an, ob man den Kampf mit den Windmühlen aufnimmt.